FAQ Corona & Jugendarbeit

Welche Regelungen müssen wir beachten? Wir haben Ihnen die häufigsten Fragen zusammengestellt (Stand 16.09.2021). Bitte informieren Sie sich stets aktuell bei Ihrem Ordnungsamt vor Ort oder unter https://ljrbw.de/corona.

Welche Regelungen gelten für Angebote in der Jugendarbeit?

Bei sportlichen Aktivitäten gelten die Regelungen der Corona-Verordnung in Verbindung mit der Corona-Verordnung Sport. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bei anderen Aktivitäten (also Aktivitäten jenseits einer sportlichen Betätigung) gelten die Regelungen der Corona-Verordnung Kinder- und Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit. Hier eine Übersicht des Landesjugendrings Baden-Württemberg.

In welchen Fällen sind Tests erforderlich?

Sofern die Teilnehmenden nicht geimpft oder genesen sind, sind Tests erforderlich bei

  • Sportangeboten in geschlossenen Räumen (sowie bei Nutzung von Duschen/Umkleiden)

  • mehrtägigen Sport- oder sonstigen Angeboten für Kinder/Jugendliche

  • eintägigen Angeboten der Kinder- und Jugendarbeit (nicht Sport) mit mehr als 36 Teilnehmenden

Bei eintägigen Sportangeboten gelten Schüler*innen hinsichtlich der Pflicht zur Vorlage eines negativen Testnachweises als getestete Personen, wobei dies durch einen entsprechenden Nachweis glaubhaft zu machen ist.

 

Welche Tests sind zulässig?

Die Tests müssen

  • vor Ort unter Aufsicht des Vereins durchgeführt werden oder

  • von einer offiziellen Corona-Teststation vorgenommen oder überwacht werden oder
  • im Rahmen einer betrieblichen Testung im Sinne des Arbeitsschutzes durch Personal, das die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung besitzt, erfolgen.

 

Wie lange sind die Tests gültig?

Die zugrundeliegende Testung darf bei eintägigen Sportangeboten in geschlossenen Räumen (sowie bei Nutzung von Duschen/Umkleiden) im Falle eines Antigen-Schnelltests maximal 24 Stunden, im Falle eines PCR-Tests maximal 48 Stunden zurückliegen. Bei mehrtägigen Sportangeboten für Kinder/Jugendliche und sonstigen Angeboten der Jugendarbeit darf die Testung zu Angebotsbeginn maximal 48 Stunden zurückliegen (auch bei Antigen-Schnelltests).

 

Wie viele Tests sind bei mehrtägigen Angeboten erforderlich?

Ein Nachweis muss

  • zu Beginn des Angebots und

  • bei Angeboten mit einer Dauer von sechs oder mehr Tagen, inklusive An- und Abreisetag, an zwei nicht aufeinander folgenden Tagen pro Woche vorgelegt werden, wobei der letzte für das Angebot erforderliche Nachweis nicht später als 72 Stunden vor Angebotsende vorgelegt werden darf. Bei mehrtägigen Angeboten werden zu Beginn des Angebots vorgelegte Nachweise in der ersten Woche berücksichtigt.
  • Für geimpfte oder genesene Personen ist die einmalige Vorlage des entsprechenden Nachweises ausreichend, es sei denn der Genesenennachweis läuft während der Dauer des Angebots ab.

 

Was bedeutet „geimpft“ oder „genesen“?

Als geimpft gelten Personen 14 Tage nach der Letztimpfung (also meist der Zweitimpfung). Als genesen gelten Personen, sofern die zugrundeliegende Testung mindestens 28 Tage sowie maximal 6 Monate zurückliegt (wenn die 6 Monate während eines mehrtägigen Angebots ablaufen sind die Personen wieder zu testen).

 

Brauchen wir ein Hygienekonzept, eine Kontaktnachverfolgung, ein Präventions- und Ausbruchsmanagement?

Ja, sowohl bei Sportangeboten als auch bei Angeboten der Jugendarbeit ist ein Hygienekonzept im Sinne der Corona-Verordnung notwendig (ggf. kann das vom vergangenen Jahr angepasst werden), auch eine Kontaktnachverfolgung ist erforderlich. Ein Präventions- und Ausbruchsmanagement ist bei mehrtägigen Angeboten mit Übernachtung außerhalb des eigenen Haushalts zwingend vorgeschrieben. All dies ist nicht genehmigungspflichtig, muss aber auf Verlangen vorgelegt werden. Eine Abstimmung im Vorfeld mit dem örtlichen Gesundheits-/Ordnungsamt empfiehlt sich.

 

Was ist bei Fahrgemeinschaften zu beachten?

Fahrgemeinschaften (inkl. des Einsatzes von 9-Sitzer-Bussen) sind möglich. Es gilt Maskenpflicht.

 

Was ist im Umgang mit Lebensmitteln zu beachten?

Eine Selbstversorgung ist möglich. Die allgemeinen Hygienevorschriften bei der Zubereitung und dem Reichen von Speisen und Getränken sind zu beachten. Infos dazu findet ihr beim Landesgesundheitsamt. Auch gibt es einen Onlinekurs „Hygiene und Infektionsschutz in der Jugendverbandsarbeit“.

Müssen wir eine Freizeit vom Ordnungsamt der Gemeinde des Durchführungsortes genehmigen lassen?

Nein, eine Abstimmung mit dieser Behörde ist aber sinnvoll, zumal vor Ort strengere Regelungen als die der Landesverordnungen gelten können.

Was müssen wir bei Freizeiten in anderen Bundesländern beachten?

Hier gelten die Corona-Regeln des jeweiligen Bundeslandes. Informationen sind über die Internetangebote der jeweiligen Landesjugendringe und Landessportbünde bzw. Landessportjugenden zu erhalten. Zusätzlich sind die Corona-Regeln Baden-Württembergs zu beachten, bei Unterschieden zwischen den Landesregelungen gelten die strengeren Regelungen.

 

Was müssen wir bei Freizeiten im Ausland beachten?

Hier gelten die Corona-Regeln und die Jugendschutz-Regelungen des jeweiligen Landes. Informationen sind im Regelfall über die Internetangebote der jeweiligen offiziellen Tourismusbüros zu erhalten. Außerdem sind die Corona-Regeln Baden-Württembergs und das deutsche Jugendschutzgesetz zu beachten, bei Unterschieden gelten die strengeren Regelungen.

Bei der Rückreise nach Deutschland sind schließlich die Einreisebestimmungen zu beachten.

Gibt es einen Planungsrahmen für Freizeiten?

Ja, den finden Sie hier.

 

Können sich die Betreuungskräfte von ihrem Arbeitsverhältnis befreien lassen?

Ja, weitere Informationen und das Antragsformular findet ihr hier.

 

Gibt es Zuschüsse für Jugendfreizeiten?

Ja, unter gewissen Voraussetzungen gibt es attraktive Zuschüsse für Jugendfreizeiten. Ggf. weitere Zuschussmöglichkeiten aus kommunalen Mitteln könnt ihr bei den regionalen Sportkreisjugenden erfragen.